Achenkirch 17.02.2001

Die Vereinsmeisterschaft des Skiclub Rudelzhausen/Tegernbach wurde wie in den letzten Jahren in Achenkirch ausgetragen.

Nachdem der Bus in Tegernbach leider wieder nur wenige Mitglieder mitnehmen konnte, startete der Großteil der Teilnehmer an der Vereinsmeisterschaft 2001 pünktlich um 6.10 Uhr von Rudelzhausen aus. In Au stiegen ebenfalls noch 3 Mitglieder zu. Die Fahrt nach Achenkirch verlief völlig problemlos ohne Stau auf der Autobahn, so daß wir schon um 9.00 Uhr unser Ziel erreichten.

Im Bus waren bereits die Startnummern für die Vereinsmeisterschaft im Skifahren, Snowboardfahren und für die Kombination Ski – Tennis bzw. Snowboard – Tennis verteilt worden. Pünktlich um 11.00 Uhr sollte der Start für das Rennen sein.

Leider regnete es, wie auf der gesamten Fahrt, auch in Achenkirch leicht. Zum Glück ging der Regen aber schon nach kurzer Fahrt mit der 4-er Sesselbahn in Schnee über.

Es herrschten jedoch dennoch relativ gute Sichtverhältnisse, so daß man gut Skifahren konnte. Nur der obere Teil der zweiten Sesselbahnsektion bis zum 1800 m hohen Gipfel war in Wolken gehüllt. Dieser Teil wurde von uns daher nur einmal ausprobiert.

Die meisten Teilnehmer nutzten die bis zum Rennen verbleibenden 2 Stunden um sich „einzufahren“ und sich damit auf das Rennen vorzubereiten. Auf den letzten Abfahrten vor dem Start schauten sich natürlich einige Rennteilnehmer am Rand der abgesperrten Rennstrecke noch den Streckenverlauf an und versuchten sich diesen ebenso wie jede Bodenwelle „einzuprägen“. Ob das wirklich etwas genutzt hat?

Pünktlich um 11 Uhr wurde dann das Rennen gestartet. Nach den Kindern und Jugendlichen kamen die Damen und Herren dran, dann folgten die Snowboarder und zum Schluß starteten nochmals die Teilnehmer, die auch um den Sieg der Kombination Ski – Tennis bzw. Snowboard – Tennis fuhren.

Während des Rennens schneite es leicht, die Sicht war aber gut und die Verhältnisse für alle Teilnehmer ungefähr gleich. Die ersten Tore waren die schwersten, da hier harte „Rippen“ vorhanden waren und viele Rennläufer daher Probleme hatten jeweils das nächste Tor zu erreichen. Wenn man das flache Mittelteil glücklich erreicht hatte, war das meiste geschafft, da die Strecke jetzt flüssiger und einfacher gesteckt war. Allerdings hatten viele Teilnehmer aus dem oberen Streckenteil zu wenig Fahrt mitgenommen, was im flacheren Mittelteil natürlich zu Zeitverlust führte. Mit Ausnahme der Startnummer „12“ erreichten alle Teilnehmer, einige allerdings nach unfreiwilligem längeren Aufenthalt auf der Piste, das Ziel.

Nach dem Rennen ging es natürlich erst Mal zur Stärkung in die „Christlum Alm“ (leider immer noch ein Selbstbedienungs-„Massenabfertigungs“-Restaurant und noch dazu praktisch ohne Konkurrenz in diesem Skigebiet). Anschließend konnten wir noch mehrmals sämtliche Pisten des Skigebiets ausprobieren.

Die Schneegüte war durch den sehr nassen Neuschnee nicht besser geworden. Die rechte Abfahrt (Nr.1) ins Tal war mittlerweile stark ausgefahren und der Kunstschnee sehr tief. Besser waren die linken Talabfahrten (Nr. 4 u. 7), zumal hier auch weit weniger Skifahrer unterwegs waren. Am Besten konnte man aber noch auf der Piste 6, die allerdings nur von einem Schlepplift bedient wird, fahren. Am Nachmittag probierten wir noch die 2.Skihütte des Skigebietes (sie liegt etwas unter dem Start unseres Rennhanges) aus. Auch diese Skihütte ist nicht zu empfehlen. Selbstbedienung, nicht schön eingerichtet, warmes Weißbier. Nach kürzerer Zeit als geplant verließen wir die Hütte daher wieder und fuhren lieber noch etwas Ski.

Die Teilnehmer an der Vereinsmeisterschaft