Große Laaber-Radweg 08.07.2003

Am Dienstag, 8. Juli starteten wir zu unserer zweiten Tagestour 2003. Wir hatten uns vorgenommen auf dem neuen „Große Laaber Radweg“ nach Straubing, dann mit der Bahn nach Moosburg und von dort zurück an unseren Wohnort zu fahren.

Robert, Georg und ich trafen uns pünktlich um 8 Uhr bei Siggi. Bei der Abfahrt herrschte schon bestes Radlwetter (leicht bewölkt, angenehme Temperatur)

Robert, Georg, Peter und Siggi vor der Abfahrt

Wir fuhren über Hebrontshausen nach Volkenschwand, dem Startpunkt des neu eröffneten Radweges.

Von hier ging es immer in der Nähe der Großen Laaber auf wenig befahrenen Straßen über Rainertshausen und Pfeffenhausen nach Rottenburg. Auf einem Radweg entlang der Straße fuhren wir weiter nach Laaberberg. Hier überlegten wir ob sich ein Abstecher nach Rohr lohnen würde. Da aber die meisten die Asam-Kirche in Rohr schon gesehen hatten, entschlossen wir uns auf dem Große Laaber Radweg weiterzufahren.  

 Jetzt führte uns der Weg hauptsächlich auf gut ausgebauten teils geschotterten, teils auch geteerten Wirtschaftswegen nach Laaber, Sandsbach und Schierling. Da wir inzwischen immerhin 51 Kilometer zurückgelegt hatten, machten wir in Schierling kurz Pause. Es gab einen Capuccino in einer Bäckerei und dazu etwas Gebäck.

Ankunft in Schierling – kurze Pause

Aber schon fuhren wir wieder weiter über Eggmühl, Pfakofen und Aufhausen. Nach einem kleinen „Schlenker“ des Radweges erreichten wir Sünching. Es war 11.45 Uhr  und damit langsam Zeit geworden um an das Mittagessen zu denken. Aber weder in Sünching, Mötzing oder Haimbuch gab es eine offene Gastwirtschaft. So erreichten wir nach etwa 80 km das an der Bundesstraße liegende Schönach wo wir „endlich“ eine Wirtschaft fanden. Es gab gute, bayerische Küche, so dass wir uns bei einer ausgiebigen Pause super stärken konnten.  

Weiter ging es dann entlang der Großen Laaber bis wir Schließlich die Donau erreichten.

Jetzt fuhren wir auf dem Donauradweg in die Gäubodenstadt Straubing. Als „Touristen“ war natürlich ein Bummel durch die Fußgängerzone angesagt. Auch eine Besichtigung der Kirche durfte nicht fehlen.

Nach einem Eis in einer Eisdiele fuhren wir zum Bahnhof, wo wir uns nach zurückgelegten 101 Rad-Kilometern ein Bayerntiket und Fahrradkarten für die Rückfahrt mit dem Zug kauften. Pünktlich um 16.21 Uhr fuhr unser Zug los. Über Geiselhöring und Mallersdorf erreichten wir Neufahrn. Hier stiegen wir in den Regionalexpress Richtung München um. Um 17.40 hatten wir Moosburg erreicht.

Weiter ging es jetzt wieder mit dem Fahrrad. Mauern, Nandlstadt und Au waren die nächsten Punkte auf unserer Radtour. Im Biergarten des Schloßbräukellers in Au machten wir zum letzten Mal Halt. Wir hatten eine „freundliche, schnelle“ Bedienung, die uns trotz wenig Betrieb nach einer halben Stunde noch immer nichts zum Trinken gebracht hatte. Peter holte dann selbst Bier in der Schänke. Wir ließen uns das kühle unfiltrierte Bier der Schloßbrauerei schmecken und stellten fest, dass wir heute einen schöner Radfahrertag erlebt haben. Der „Große Laaber Radweg“ ist wirklich zu empfehlen. Obwohl wir noch nicht ganz zu Hause waren wurden dann schon die nächsten Radfahrten vereinbart.

Nach dem Biergartenbesuch fuhren wir heim. Unsere zweite Tagestour 2003 endete nach insgesamt 128 km an unserem Wohnort.