Dieses Jahr ging unser jährlicher Männerausflug nach Kulmbach
Zu neunt wollten wir dieses Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Kulmbach fahren. Aber da hätten wir x-mal umsteigen müssen und die Fahrt hätte „ewig“ gedauert. Also haben wir stattdessen für die Fahrt einen Kleinbus der Fa. Grüner gemietet. Pünktlich um 9:30 Uhr trafen wir uns im Gasthaus Festner zu einem gemeinsamen Weißwurstessen. Leider hatte ein Mitfahrer aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig abgesagt. Gestärkt konnte es dann um 10:30 Uhr zu acht losgehen. Obwohl es auf der Autobahn einige Baustellen gab, erreichten wir dennoch nur mit einem kurzen Zwischenhalt schon um 12:45 Uhr unser Ziel, das Taste Hotel in Kulmbach. Da unsere Zimmer noch nicht bezugsfertig waren, parkten wir nur unseren Bus am Hotel und gingen zu Fuß Richtung Altstadt. Recht weit kamen wir aber nicht, da nach einigen hundert Metern das griechische Restaurant „Filion“ auf unserem Weg lag. Hier gab es im Biergarten griechische Schmankerl zu Mittag und natürlich auch ein kühles Bier.




Nach 15 Uhr konnten wir dann einchecken und unsere Zimmer beziehen. Wir ruhten kurz, bevor es dann bei leichtem Regen endgültig in die ca. 1,4 km entfernte Altstadt von Kulmbach ging. An vielen Häusern wehten Flaggen der Kulmbacher Brauereien, eine geöffnete Kneipe fanden wir aber lange nicht, wohl auch deshalb da uns der Weg in die Altstadt durch die Kulmbacher Einkaufsmeile führte.
In der Altstadt fanden wir dann im „Original Bierhäusla“ einen Platz an der Theke. Der Wirt pries seine verschiedenen Biere an und natürlich probierten wir da eines aus. Bald meinte er, daß jetzt ein Tisch im Freien frei wäre und wir dort Platz nehmen könnten. Ganz frei war der Tisch dann aber doch nicht und ein Stammgast war zuerst nicht recht erfreut, daß wir uns zu ihm setzten. Aber bald erkannte er, daß wir eine lustige Gruppe waren und alles war gut. Langsam bekamen wir Hunger, die Speisekarte im „Bierhäusla“ gefiel uns aber nicht so recht. Auf dem Weg hierher waren wir am Gasthaus „Zum Petz“ vorbeigekommen und dort sollte es fränkische Schmankerl geben. Ich rief dort an um nach einem freien Tisch zu fragen. Ja ein Tisch für uns ist frei, wenn wir in 10 Minuten da sind. Schnell wurden unsere Getränke bezahlt und schon ging es die paar Meter zum Gasthaus „Zum Petz“. Mein Schäufele war o.k., wenn wir auch schon weit bessere gegessen haben.
Auf unsere Frage ob es in Kulmbach in der Nähe eine gemütliche Kneipe mit Musik gibt, wurden wir zum Lokal „Backstage“ verwiesen. Hier verbrachten wir dann ein paar Stunden, bevor einige von uns zu Fuß zum Hotel gingen, andere waren aber noch nicht müde und waren noch einige Zeit in anderen Lokalen wie dem „Casablanca“ unterwegs.



2.Tag:
Mit einem guten Frühstücksbuffet in unserem Hotel begann der nächste Tag. Am zweiten Tag ist traditionell „Kultur“ angesagt. Wir fuhren mit zwei Taxis in die Altstadt zum Tourismusbüro. Hier startete um 10 Uhr die Stadtführung. Die Stadtführerin führte uns durch die Altstadt und die Obere Stadt von Kulmbach. Es ging durch viele Gassen, Treppen hoch und runter, wobei uns immer wieder etwas zur Stadtgeschichte und zu den Sehenswürdigkeiten erklärt wurde. Nach 1 1/4 Stunden waren wir wieder am Marktplatz direkt vor dem Rathaus als es plötzlich stark zu regnen anfing. Jetzt war die interressante Stadtführung aber ohnehin beendet. Zum Glück gabs hier das Lokal „Ein:Raum“, das wirklich nur aus einem kleinen Raum bestand, in dem wir aber nicht nass wurden. Bald hörte es zu regnen auf und wir gingen wieder zum Lokal „Bierhäusla“.



















Im „Bierhäusla“ gab es zu Mittag für uns kleine Mahlzeiten, wie drei Fränkische Bratwürste mit Kraut. Vor dem Lokal waren nach und nach immer mehr Leute zu sehen, die offensichtlich auf etwas warteten. Dann hörten wir Musik und ein Festzug mit Schäfflern und sehr vielen Kindern aller Schulen von Kulmbach zog an uns vorbei. Jetzt erfuhren wir, daß es sich um den Festzug zum Gregorifest handelt. Hier geht es vor allem um die Kinder von Kulmbach, die diesen Tag mit einem Umzug und anschließend mit Schulfesten feiern.



Nach dem Mittagessen fuhren wir gemeinsam mit dem Linienbus zur imposanten Plassenburg hoch. Nach einem Rundgang mit tollem Ausblick auf die Stadt und die ganze Umgebung wollten wir eigentlich eine Kaffeepause einlegen. Aber der Innenhof war für das abendliche Open-Air-Konzert total bestuhlt und das Kaffee geschlossen. So fuhren wir eben schon bald wieder mit dem Bus zurück in die Altstadt.










Ein paar von uns blieben dort, zu viert gingen wir aber die 1,4 km zu unserem Hotel und ruhten dort ein wenig. Schon bald ging es aber auch für uns vier wieder zurück zur Kulmbacher Altstadt, wo wir um 17:30 Uhr alle wieder zusammentrafen. Auf Empfehlung einiger Gäste hatten wir einen Tisch im Gasthaus „Kulmbacher Kommunbräu“ reserviert, da es dort neben gutem Bier auch fränkische Kost geben sollte. Wir saßen zum Essen im Lokal, da draussen alles voll war. Nach einiger Zeit sagte uns der Wirt, daß draußen ein Tisch frei wird. So ließen wir den Abend im Biergarten ausklingen. Auf dem Rückweg zum Stadtplatz gabs noch einen Drink in einem etwas noblen italienischen Restaurant, das zu dieser späten Stunde aber fast leer war. Am Stadtplatz nahmen wir zu viert ein Taxi zu unserem Hotel, die anderen vier waren aber noch einige Zeit in Kulmbach unterwegs, bevor sie zu Fuß zum Hotel gingen.





3.Tag:
Heute ging es nach einem guten Frühstücksbufet wieder zurück in die Heimat. Vor Ingolstadt sollte es einen Stau mit einem Zeitverlust von 35 Minuten geben. Ja da könnten wir bei Nürnberg auch über Regensburg heimfahren. Da war kein Stau angekündigt. Aber was solls, Will wollte uns unbedingt den „Goaßstoi“ in Großmehring zeigen. Also ab zum Stau auf der A9. Nach 45 Minuten Schrittverkehr im Stau konnten wir die Autobahn bei Ingolstadt verlassen und nach Großmehring fahren. In der Almhütte Goaßstoi und auch im dortigen Biergarten war um diese Zeit nicht viel los. Wir bekamen unsere Getränke und das Essen sehr schnell und konnten dann ohne weiteren Stau nach Hause fahren.


Es war auch dieses Jahr wieder ein sehr schöner Männerausflug.
