Zur wohl letzten Tagesradtour des Jahres starteten wir (Robert, Peter, Siggi und Maria) am Dienstag 01. Oktober 2002 um 8.00 Uhr mit dem Auto nach Regensburg.
Radtour im Naabtal von Luhe-Wildenau nach Regensburg
Es war zwar kalt (nur 2 Grad +) als wir in Regensburg ankamen, dafür schien aber die Sonne und wir mussten auch nur ein paar Kilometer mit dem Rad zum Bahnhof fahren, da als erstes eine Zugfahrt anstand.


Am Bahnhof besorgten wir uns zuerst das „Bayern Ticket“, mit dem wir gemeinsam für preiswerte 21 € zum Startpunkt des Naabtal-Radweges nach Luhe-Wildenau fahren konnten. Peter bezahlte mit der Scheckkarte und nahm die Fahrkarte mit. Um 9:00 Uhr fuhr der Zug los. Als der Schaffner die Fahrkarten kontrollierte stellte es sich heraus, dass ich nur den Beleg für den Kauf, nicht aber die Fahrkarte selbst dabei hatte. Diese lag wohl noch im Ausgabeschacht des Kartenautomaten. Der Zugschaffner akzeptierte aber auch die Quittung. Er „knöpfte“ uns dennoch natürlich noch 4 x 3,00 € für die Fahrräder ab, da man zwar in fast ganz Bayern, nicht aber im Landkreis Regensburg, die Fahrräder kostenlos mitnehmen darf. Über Regenstauf und Maxhütte-Haidhof führte uns die Zugfahrt nach Schwandorf. Hier stiegen wir auf die Regionalbahn nach Weiden um. Weiter ging es nach Schwarzenfeld, Nabburg, Pfreimd bis nach Luhe-Wildenau, wo wir um 10:45 Uhr den Zug verließen, da hier der Naabtal-Radweg beginnt. Laut „Reiseführer“ warteten jetzt 96 km Radtour durch eine schöne Landschaft, immer entlang der Naab, auf uns.
Auf den ersten Kilometern mussten wir uns erst orientieren, da wir den Radweg nicht auf Anhieb fanden. Es zeigte sich, dass hier kein eigentlicher Radweg vorhanden war, sondern der Naabtal-Radweg zuerst auf einer wirklich sehr wenig befahrenen Straße nach Wernberg-Köblitz führte. Mehrmals über- oder unterquerten wir dabei die Autobahn. Nach Pfreimd führte uns der Weg erstmals so richtig an der Naab entlang. Schließlich ereichten wir Nabburg, wo wir auf der Rad- und Fußgängerbrücke kurz Pause machten.


Weiter ging es jetzt über Schwarzenfeld nach Schwandorf. Inzwischen war es 13:00 Uhr geworden, so dass es Zeit für die Mittagspause und das Mittagessen wurde. Ein Brauerei-Gasthof mitten am Marktplatz von Schwandorf erschien uns sehr vielversprechend. Tatsächlich aßen wir hier gut und reichlich.
Frisch gestärkt ging es durch kleine Ortschaften nach Burglengenfeld bis nach Kallmünz, wo wir uns die engen Gassen mit den schönen alten Häusern anschauten.




Ab hier führte uns der Radweg direkt am Bett der Naab entlang durch Duggendorf, Pielenhofen bis zur Mündung der Naab in die Donau.
Auf der Brücke über die Naab beratschlagten wir gerade wie wir am besten über die Donau und damit zurück zu unserem Auto kommen konnten, als sich ein älterer Radfahrer uns als „Fremdenführer“ anbot. Wir fuhren mit ihm Richtung Großprüfening, wo wir hoch über der Donau auf einer Eisenbahnbrücke den Fluß überquerten. Entlang der Donau fuhren wir dann zum Westpark und von dort zu unserem Auto. Wie wir feststellten waren aus den ursprünglich geplanten 96 km doch 107 km geworden. Die letzte Tagestour war somit die längste Radtour dieses Jahres geworden.
Auf der Fahrt zurück nach Rudelzhausen ließen wir den schönen Radlertag nochmals an uns vorbeiziehen und beschlossen vielleicht an einem Samstag oder Sonntag nochmals einige Kilometer zusammen mit den Fahrrädern einen kleinen Ausflug zu machen.
