Für die Tour an Fronleichnam (15.06.2006) hatte ich die Strecke ausgesucht. Ich wollte mit Siggi und Maria eine Tagestour auf der Strecke im Altmühltal machen, die ich vor zwei Jahren schon mit Robert und Georg gefahren war (Kinding-Eichstätt 2004).
Um 9 Uhr packten wir unsere Fahrräder auf meinen Audi A3 und los ging es auf der Autobahn München-Nürnberg bis zur Ausfahrt „Altmühltal-Kinding“. Wir parkten unser Auto an einem neu gebauten Parkplatz direkt an der Autobahnausfahrt. Unsere Fahrräder wurden abgeladen, die Wasserflaschen gefüllt und schon konnte es losgehen.


Es herrschte allerbestes Radlerwetter. Die Sonne schien von einem wolkenlosen Himmel, als wir ins Anlautertal losfuhren. Über Enkering und Erlingshofen ging es immer im Tal der Anlauter, meistens auf gut ausgebauten, geschotterten Radwegen, oft bergauf und dann wieder bergab bis nach Titting. Einige Kilometer weiter verließen wir das Anlautertal und fuhren auf einem Schotterweg durch den Wald Richtung Eichstätt. Der gut ausgeschilderte Radweg führte uns über Kaldorf, Heiligenkreuz und Geländer, hauptsächlich durch den Workerszeller und Schernfelder Forst nach Schernfeld.



Von hier aus fuhren wir bergab bis nach Dollnstein. Wir waren bisher etwa 40 km geradelt und es war inzwischen schon 12:30 Uhr geworden. So wurde es natürlich Zeit für unsere Mittagspause. Im Innenhof einer Gastwirtschaft fanden wir einen Biergarten, in dem schon mehrere Radfahrer saßen. Wir stärkten uns mit Wasser und einer sehr guten durchaus günstigen Mahlzeit.
Nach der Pause fuhren wir entlang der Altmühl nach Eichstätt. Hier kamen wir direkt an einer Eisdiele vorbei, so dass uns nichts überblieb, als eine kurze Eispause einzulegen. Dann schoben wir unsere Räder durch die Altstadt von Eichstätt, bevor es wieder zum Radweg zurück ging. Über Landershofen, Pfünz, Walting und Gungolding erreichten wir, immer entlang der vielen Windungen der Altmühl, Kipfenberg. Von hier aus war es nicht mehr weit nach Kinding, unserem Startort. Wir hatten an diesem Tag insgesamt 95 km per Fahrrad zurückgelegt. Über die Autobahn fuhren wir wieder zurück nach Rudelzhausen, wo wir bei Maria und Siggi den Tag mit einer guten Brotzeit ausklingen ließen.
Mein Fazit: Es war auch dieses Jahr eine schöne Tagestour, bei der wir auf den ersten Kilometern wieder einige Höhenunterschiede auf Schotterwegen zurückgelegt haben. Dafür verlief der zweite Teil der Tour beinahe eben entlang der Altmühl. Diese Tour können wir durchaus wieder mal machen.
