Altmühltal 29.08.2002

Da schönes Radlerwetter vorausgesagt war beschlossen Peter, Siggi und Maria am Donnerstag 29.August 2002 eine Tagesradtour durchs Altmühltal von Eichstätt Richtung Gunzenhausen zu machen. Spontan sagte Robert am Tag zuvor auch noch zu und schloss sich unserer Radlertruppe an.

Radtour im Altmühltal von Eichstätt nach Gunzenhausen

Auf Peters Auto wurden am Vortag zwei zusätzliche Radträger montiert, so dass wir alle vier unsere Räder mit einem Auto transportieren konnten. Los ging es dann um 8.00 Uhr morgens mit dem Auto zum Startpunkt, dem Bahnhof Wasserzell bei Eichstätt. 

Start am Bahnhof in Wasserzell bei Eichstätt: Robert, Peter, Siggi und Maria

Bei schönstem Wetter fuhren wir mit den Rädern nach Obereichstätt und dann durch das schöne Altmühltal immer an der Altmühl entlang über Dollnstein, Mörnsheim und Sollnhofen nach Pappenheim. 

Ab Treuchtlingen wurde das Tal weiter. Da es schon auf ein Uhr zuging entschlossen wir uns Mittag zu machen. Wir hielten in Graben an, genossen in einem Biergarten ein gutes Mittagessen und besichtigten dann den Fossa Carolina (Karlsgraben). Hier war schon im 8.Jahrhundert versucht worden eine Kanalverbindung zwischen Donau und Main zu schaffen. Damals scheiterte dies aber an den Kosten und vor allem an der Technik. 

Weiter ging es dann immer an der Bahnstrecke entlang durch Felder und Wiesen Richtung Gunzenhausen. Inzwischen waren dunkle Wolken aufgezogen und kurz vor unserem Ziel fing es plötzlich zu regnen an. Wir stellten uns unter einen großen Baum und warteten bis es wieder aufhörte. In Gunzenhausen machten wir Halt in einem Cafe auf dem Marktplatz und fuhren dann zum Altmühlsee. Unser Ziel, eine Umrundung des Sees mit dem Rad schafften wir nicht mehr ganz, da wir unseren Zug nach Eichstätt nicht verpassen wollten. Wir fuhren daher nur etwa zu einem Drittel um den See und dann zum Bahnhof nach Gunzenhausen. 

Warten auf den Zug

Das Einladen der Fahrräder war nicht ganz so einfach, da es eilte und noch viele andere Radfahrer die Räder ebenfalls mitnehmen wollten

Schließlich hatten wir alles im Zug verstaut und es ging los nach Treuchtlingen, wo wir umsteigen mussten. Kurz vor dem Bahnhof blieb der Zug auf freier Strecke stehen und fuhr eine viertel Stunde nicht weiter. Einige Fahrgäste wurden schon unruhig, da der Anschlusszug inzwischen laut Fahrplan schon weg sein musste.  Als wir aber dann doch noch in den Bahnhof einfuhren standen die Anschlusszüge noch wartend da. Schnell wurde alles in den anderen Zug umgeladen und schon ging es weiter nach Wasserzell, wo wir unser Auto geparkt hatten. Kurz vor der Ankunft fing es stark zu regnen an und wir befürchteten, dass wir beim Beladen des Autos doch noch nass werden könnten. Glücklicherweise konnte ich das Auto aber fast auf den Bahnsteig unter ein großes Dach fahren, so dass wir die Räder im Trockenen aufladen konnten. 

Schnell ging es mit dem Auto zurück Richtung Rudelzhausen. In Osterwaal machten wir im Gasthaus Spitzer Halt und schlossen den Super-Radlertag bei einem sehr guten Essen ab.