13.Hallertauer Radltag 30.07.2022

Am 30.Juli 2022 fand der 13. Hallertauer Radltag statt. Wie gewohnt wurde der Radltag von den teilnehmenden Gemeinden Au, Attenkirchen und Rudelzhausen organisiert.


Die verschiedenen Touren wurden auf der jeweiligen Gemeindehomepage veröffentlicht. Insgesamt haben dann 34 Radler aus der Gemeinde Rudelzhausen an den angebotenen drei Radtouren teilgenommen.

Eine Tour mit Tourführer Erwin Traublinger startete schon um 11 Uhr. Sie war zwar hauptsächlich für Mountainbiker gedacht, es waren aber auch ein paar „normale“ Radler dabei. Wie berichtet wurde, nahmen vierzehn Radfahrer daran teil.

Die zwei Tourführer, die mit ihren Gruppen um 12:30 Uhr vom Rathaus in Rudelzhausen starteten, hatten zwei verschiedene Touren durch die Hallertau angeboten. 12 Radler waren unter Führung von Peter Geier mit E-Bikes unterwegs und 8 Radler unter Führung von Gerwald Niedermaier mit Rädern ohne E-Unterstützung.

Unterwegs trafen diese zwei Gruppen in Reith bei der Hausbrauerei Reith zusammen. Hier gab es eine Getränkepause, bevor es dann gemeinsam die letzten sieben Kilometer nach Au zum Biergarten der Schloßbrauerei Au ging.

Hier traf man mit den anderen Radlern aus den Nachbargemeinden zusammen. Vom Bürgermeister der Marktgemeinde Au bekam jeder einen Biertaler und eine Breze zur Begrüßung und als Dank für die Teilnahme am 13. Hallertauer Radltag. Gemeinsam wurde dann der Durst gestillt. Hunger hatten dagegen anscheinend nur wenige, da die meisten Radler schon bald zu ihren Wohnorten zurück fuhren.

Wir blieben natürlich länger sitzen, genossen griechisches Essen und etwas später auch die griechische Livemusik beim griechischen Abend. Schließlich fuhren auch wir vier, die letzten Teilnehmer der Radltour, zurück nach Rudelzhausen.

Es war wieder ein schöner Radltag.

Die zwei Gruppen aus Rudelzhausen, die um 12:30 Uhr starteten

In Reith trafen die beiden Gruppen wieder zusammen.

Angekommen in Reith gab es kalte Getränke, teils Wasser, hauptsächlich aber das gute selbst gebraute Bier der Hausbrauerei

Im Biergarten des Schloßbräukellers. Der Auer Bürgermeister begrüßte alle.



Bericht dazu aus der Hallertauer Zeitung vom 02.08.2022

Radler beweisen stramme Wadl

13. Holledauer Radltag einmal mehr ein voller Erfolg – 130 Teilnehmer trotzen dem Wind

Von Victoria Hausler

Au. (red) Aus allen Richtungen der Hallertau radelten am vergangenen Samstag beim 13. Holledauer Radltag Hobbysportler zur Sternfahrt in den Schlossbräukeller. An den elf unterschiedlichen Touren beteiligten sich 130 Teilnehmer im Alter von sechs bis 85 Jahren und strampelten sich dabei 410 Kilometer von den Beinen.

Wiederholt die größte Gruppe: Mit Toni Neumaier kamen 27 Teilnehmer aus Abens.

Für viele Fahrradfreunde hat sich der beliebte Radltag, der traditionell am letzten Juliwochenende stattfindet, bereits fest im Kalender etabliert. Wohl auch deshalb, da sich bei dem unterschiedlichen Tourenangebot für jeden das Passende findet: Von der sportlichen Tour, zur hügeligen Genussfahrt, der kleinen und großen Familientour oder den Touren mit „besonderer Raffinesse“, wie Bürgermeister Hans Sailer sagte. Jeder fand für seinen Anspruch, seine Kondition und sein Alter das Richtige, mit oder ohne Motor.

Die Enzelhausener fuhren über 60 Kilometer und waren somit die Sportlichsten des Radltages. Bürgermeister Hans Sailer begrüßte die Radler.

Drei Gemeinden radeln mit

Von den drei teilnehmenden Gemeinden Au, Attenkirchen und Rudelzhausen starteten vier Touren am Auer Marktplatz, drei in Rudelzhausen und weitere in Abens, Osterwaal, Osseltshausen und im Dorfzentrum von Attenkirchen. Die größte Gruppe mit 28 Teilnehmern von acht bis 72 Jahren unter der Leitung von Toni Neumaier kam aus Abens und legte größtenteils ohne Motorisierung 34 Kilometer zurück. Die Strecke über Gschwendt, Geroldshausen, Haunerhof, Kemnathen, Geisenfeld und Dürnzhausen führte nach Dellnhausen zu Martin Kraft. Der Hobbybrauer gab der Radlgruppe exklusive Einblicke in die Bierbrauerei beim örtlichen „Schaubraudog“. „Kein Wunder, dass die Abenser wieder so eine große Truppe sind, jedes Jahr haben sie so raffinierte Ziele zur Einkehr“, fand Hans Sailer. Die nächstgrößte Gruppe mit 22 Teilnehmern kam unter der Leitung von Manfred Grünberger und 38 zurückgelegten Kilometern aus Osseltshausen. Die jüngste Radlfahrerin mit sechs Jahren fuhr bei der kleinen Familientour von Franz Westermair mit, der älteste Radler mit 85 Jahren schloss sich der E-Bike-Runde „Hügelige Genussfahrt“ von Rita Straßberger an, die mit einer kleinen Einkehr über 35 Kilometer führte. Besonders stolz auf ihr übertroffenes Tagesziel mit 42 statt 35 Kilometern waren die Radfahrer der großen Familientour mit Klaus Brendel an der Spitze.

Die motivierte Gruppe, an der sich auch Bürgermeister Sailer und zehn Teilnehmer von 13 bis 78 Jahren beteiligten, fuhr im Landkreis Kelheim über den Bockerlradweg, Oberempfenbach, Mainburg und Puttenhausen. Mit zu den ältesten Teilnehmern zählte Else Tritscheler, die bei der E-Bike-Tour über 45 Kilometer von Franz Asbeck mitfuhr. Die Gruppe, der sich Fahrer von 62 bis 82 Jahren anschlossen, legte auf dem E-Bike 45 Kilometer zurück. „Wir gehören schon zur Elite“, erzählten die Sportler stolz bei der Ankunft im Biergarten.

Die meisten Kilometer radelten die Rudelzhausener auf der sportlichen Mountainbike-Strecke mit 60 Kilometern über hügelige, unbefestigte Wald- und Wiesenwege. Die zweite Gruppe aus Rudelzhausen unter Leitung von Gerwald Niedermaier hatte ohne Motor mit Gegenwind zu kämpfen. „Heute hatte die Tour einen besonderen Anspruch“, meinte Niedermaier, der stolz auf die Leistung seiner Gruppe war. Weitere zwölf Rudelzhausener folgten Peter Geier bei der klassischen E-Bike-Runde über 40 Kilometer zum Tagesziel. Auch Bürgermeister a.D. Konrad Schickaneder fuhr mit den Rudelzhausenern mit. Attenkirchens Bürgermeister Mathias Kern legte mit sieben Mitradlern unter Leitung von Wolfgang Braun gemütliche 15 Kilometer zum Auer Zentrum zurück. Und auch sechs Radler aus Osterwaal mit Stefan Spitzer sen. brachten stolze 34 Kilometer mehr auf den Tacho. Trotz des Gegenwinds, der sich für andere als unterstützender Rückenwind erwies, und einem leichteren Unfall fanden sich alle 130 Teilnehmer wohlbehalten um 16 Uhr im Auer Schlossbräukeller ein, um sich ihren Teilnahmeaufkleber samt Getränkemarke und Brezen abzuholen.