Radlerurlaub in Südtirol 06.-12.06.2025

Wie fast jedes Jahr ging es auch heuer für ein paar Tage nach Südtirol.

1.Tag:

Wir starteten schon um 5 Uhr morgens und legten dann bei Holzkirchen eine Frühstückspause in einer Bäckerei ein. Hier trafen wir natürlich auf ein befreundetes Ehepaar. Da wir das „Pickerl“ und die Maut für die Brennerautobahn schon online gebucht hatten, kamen wir ohne Halt und ohne Stau – trotz Sanierungsarbeiten auf der „gefürchteten“ Luegbrücke – schnell nach Südtirol und waren schon um 10 Uhr am Andrianer Hof.

Mittags konnten wir die Zimmer dann beziehen und wir fuhren gleich mal zu viert per Auto auf engen Bergstraßen über Nals, Prisian und Tisens zum Buschenschank „Hofstätterhof“ hoch. Hier gabs leckere Hirtenmakaroni und eine super Aussicht zu genießen.

Zurück ging es über Lana nach Meran ins dortige Meraner Weinhaus für eine kleine Weinprobe. Wieder zurück in Andrian wurde dann erst mal ausgeruht, da es am Abend zum Geburtstagsessen gehen sollte.

Am Abend waren wir zu sechst im Garten vom Schwarzen Adler beim Geburtstagsessen zu Resis 70.Geburtstag.


2.Tag:

Nach einem sehr guten Frühstück starteten wir zu sechs mit unseren E-Bikes Richtung Kaltern. Zuerst ging es immer der Etsch entlang bis Sigmundskron, dann aber auf einer ehemaligen Bahntrasse nach oben bis St.Michael und Kaltern.

Am Radweg hoch nach St.Michael und Kaltern

Heute sind wir zwar nicht allzuweit gefahren, dafür war es aber eine sehr schöne gemütliche Tour bei doch ziemlich hohen Temperaturen. Wieder zurück in Andrian ging es zur Abkühlung ins Hotelhallenbad und dann später per Auto zum Buschenschank Pircher.

Beim Buschenschank Pircher zwischen Nals und Lana

Am Abend saßen wir natürlich wieder auf der Hotelterrasse bei einem Glaserl Wein zusammen.


3.Tag:

Nach dem Frühstück starteten wir heute zu dritt mit den Rädern los. Gitte blieb im Hotel, da es ihr heute nicht so gut ging. Wir fuhren nach Terlan runter und dann nach Vilpian zu einem Wasserfall. Weiter ging es auf dem Etschtalradweg nach Meran. Hier begegneten uns doch tatsächlich zwei Radler aus unserem Heimatort. Über Algund ereichten wir Forst und legten im Biergarten der Forstbrauerei unsere Mittagspause ein. Zurück fuhren wir dann über Marling und Lana nach Andrian. Auch heute war ich wieder im Hotelschwimmbad. Abends waren wir zu sechst in einer Pizzeria in Siebeneich. Na ja, da gibt es schon bessere Pizzerias in Südtirol. Wir blieben daher nicht zu lange, sondern saßen lieber noch auf der Hotelterrasse zusammen.

An den Wasserfällen bei Vilpian


4.Tag:

Nach dem Frühstück reisten heute zwei unserer Radlerfreunde ab. So starteten wir zu viert auf eine gemütliche Tour nach Bozen, das wir auf dem Etschtalradweg über Sigmundskron und dann weiter an der Eisack erreichten. Wir fuhren durch die Parks an der Talfer bis kurz vor dem Schloß Runkelstein und zurück an der „Bozner Wassermauer“. Hier machten wir auf einen Aperol und einen Snack Pause. Zurück nach Andrian ging es dann auf demselben Weg.

Am Nachmittag waren wir im Hotelhallenbad und am Abend fuhren wir dann nach Lana zum Buschenschank Pfefferlechner. Wir hatten nicht damit gerechnet, daß wir im Biergarten Plätze reservieren mußten. Aber heute am Pfingsmontag war es rappelvoll und alles total ausreserviert. Zum Glück wurden uns aber Plätze im Gebäude angeboten. Hier war es heute fast gemütlicher als im Trubel draussen. Überraschenderweise wurden wir gut und sehr schnell bedient. Heute gabs für mich mal wieder „Die Knödel“ und gutes „Pfeffer“ aus der Hauseigenen Brauerei.


5.Tag:

Heute war ich nach dem Frühstück mal allein per Rad unterwegs. Ich fuhr wieder Richtung Kaltern, bog dann aber in St.Michael nach Girlan ab. Ich folgte dann einer Straße die weiter nach oben führte und kam dann an die Sportanlage vom FC Südtirol. Hier sah ich einen Wegweiser zu den Montigler Seen. Auf diesem Kiesweg fuhr ich zum Parkplatz an den Seen. Dann ging es über Girlan, St.Michael und St.Pauls wieder zurück nach Andrian.

Bei Sigmundskron und auf dem Radweg Richtung St.Michael hoch

Girlan

Wieder im Hotel ging es ins Hotelhallenbad und am Abend dann nochmals zum Buschenschank Pircher.


6.Tag:

Heute mußten wir schon früher aufstehen. Wir hatten über das Tourismusbüro das Bus-Shuttle ins Vinschgau gebucht. Pünktlich um 08:15Uhr standen wir vor dem Tourismusbüro. Der Shuttlebus kam dann aber erst nach 08:30 Uhr und es dauerte eine halbe Stunde, bis unsere 4 Räder und die 4 Räder anderer Gäste verladen waren. Leider zog sich auch die Fahrt hoch zum Reschensee trotz „rasanter“ Fahrweie unseres Busfahrers ziemlich in die Länge, da es einige Staus gab. Um 11:00 Uhr konnten wir dann in Reschen mit den E-Bikes losfahren. Wir kamen aber nicht weit, da nach etwa 500 Meter, kurz hinter der Talstation der Bergbahn Schöneben, mein Vordereifen platt war. Tja was machen wir jetzt? Zum Glück hatte ich einen Ersatzschlauch dabei und an der Bergbahntalstation gab es eine Radreparaturstation. Hier half uns ein hilfsbereiter Mann bei der Montage und es gab auch einen Kompressor zum Luft aufpumpen. Jetzt konnte es aber richtig losgehen…

Am Parkplatz in Reschen

Am Reschensee – Blick auf den Turm der versunkenen Kirche

Der Weg führte von Reschen aus über St.Valentin, Schleis und Laatsch immer bergab bis nach Glurns, wo es für uns eine Mittagspause an einem Würstlstand gab. Immer in der Nähe oder direkt der Etsch entlang ging es dann über Prad, Laas und Göflan nach Latsch, wo wir bei inzwischen 34 Grad eine Eispause einlegten. Der Radweg führte dann nach Kastelbell, Naturns, Plaus, Algund und Forst. Hier gabs im Biergarten eine Brotzeitpause. Über Marling, Tscherms und Lana erreichten wir dann nach 105 Kilometern unser Hotel in Andrian. Es war eine sehr schöne, aber vor allem wegen der hohen Temperaturen doch auch eine anstrengende Tour.

Am Abend gabs dann auf der Hotelterrasse eine „kühle Blonde“ zur Abkühlung.


7.Tag:

Der Urlaub ist zu Ende. Die Koffer waren gepackt, die Räder am Auto verladen und schon konnte es nach dem Frühstück nach Hause gehen. Die Fahrt über den Brenner und auch auf den weiteren Autobahnstrecken verlief völlig problemlos ohne Stau. So kamen wir schon um 12:15 Uhr wohlbehalten und gut erholt zu Hause an.